„Mit einer Unterkiefer-Protrusionsschiene kann Schnarchen erfolgreich behandelt werden“, heißt es im aktuellen Patientenratgeber der deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). Genau das haben auch zahlreiche wissenschaftliche Studien gezeigt. Das Wirkprinzip sogenannter Protrusionsschienen beruht auf der Vorverlagerung des Unterkiefers, was ein Zurückfallen von Kiefer und Weichteilen wie dem Gaumensegel – und damit die nächtlichen Störgeräusche – verhindert. Der DGSM-Pateintenratgeber spricht sich somit klar für die Anwendung von Anti-Schnarchschienen aus – zumal diese, im Gegensatz zur Beatmungsgeräten (CPAP), deutlich einfacher zu handhaben sind und keine Nebenwirkungen aufweisen. 

Welche frei verkäufliche Protrusionsschiene hält, was sie verspricht?
Für Betroffene bleibt bei aller Erkenntnis eine Frage offen: Welche Schnarchschiene ist wirklich gut und hält, was sie verspricht? Die Wirksamkeit von SnorBan wurde bereits mehrfach untersucht, unter anderem vom Schlafmedizinischen Institut der Uni-Klinik Mannheim. Die Studie belegt die Wirksamkeit: In 7 von 10 Fällen unterband die Protrusionsschiene aus thermoelastischem Kunststoff effektiv das nächtliche Schnarchen oder reduzierte es deutlich. Da sowohl Schnarcher mit als auch ohne Apnoe an der Untersuchung teilnahmen, konnte zudem gezeigt werden, dass SnorBan hilft, nächtliche Atemaussetzer im Schnitt um 51 % zu senken. Auch die Zeitspanne des Schnarchens ging mit Schiene um 59,5 % zurück. 

SnorBan reduziert Dauer und Intensität von Schnarchen um 76,9 %
Neben Schnarchdauer und -intensität sowie der Apnoe- und Hypopnoe-Frequenz während des Schlafs untersuchten die Forscher auch den Sauerstoffgehalt im Blut, um Rückschlüsse auf die Ausgeruhtheit der Studienteilnehmer machen zu können. Nach einer Tragedauer von 4 - 8 Wochen berichteten 45.9 % der Patienten tatsächlich von einer Verbesserung ihres Allgemeinbefindens. Eine signifikante Reduktion von Schanrchdauer und -intensität konstatierten 43,6 %, einen moderaten Rückgang stellten 33,3 % fest. Sehr zufrieden mit Anwendungskomfort und Ergebnis waren 23,1 %, wobei alle 39 Personen, die schlussendlich ausgewertet werden konnten, bestätigten, gut mit der Protrusionsschiene zurechtgekommen zu sein. Die durchschnittliche Eingewöhnungsdauer betrug 4 Tage. 

Anti-Schnarchschiene – es geht auch ohne ernstzunehmende Nebenwirkungen
Bei der Studiengruppe, bestehend aus 33 Männern und 6 Frauen im Altersschnitt von 51,1 (+/- 9,2 Jahre) konnten die Mediziner weder gravierenden Nebenwirkungen, noch gesundheitsgefährdende Komplikationen feststellen. Angesichts der Resultate empfiehlt die Studie SnorBan bei entsprechender Indikation aus medizinischer Sicht. Da für die Wirksamkeit einer Schnarchschiene immer auch die individuelle Anatomie ausschlaggebend ist, müssen die Ein- und Ausschlusskriterien (ausreichender Unterkiefervorschub, Zahnstatus, Nasenatmung, Übergewicht) berücksichtigt werden.