Untersuchungen zufolge schnarchen 30 % der Erwachsenen. Männer in den mittleren Jahren etwa doppelt so oft wie Frauen. Das ändert sich mit zunehmendem Alter. 

Doch woher kommt das Schnarchen und kann man ihm möglicherweise sogar vorbeugen?
Prinzipiell entstehen die störenden Schlafgeräusche durch Vibration von Gewebe und Muskulatur wenn der Betroffene durch den Mund atmet: Die Muskeln entspannen sich während des Schlafs, sodass Zunge und Unterkiefer nach hinten fallen. Resultat ist eine Verengung der Atemwege, was zu einer Erhöhung des Atemflusses führt und die Luft in Schwingung versetzt.

Die individuellen Gründe für Schnarchen sind indes sehr vielfältig. Es gibt jedoch einige steuerbare Faktoren, die das Schnarchen begünstigen und durch deren Vermeidung sich auch die Schnarchgeräusche reduzieren lassen.

Schnarchfördernde Faktoren und wie Sie sie vermeiden können 
Zu den steuerbaren Schnarchbegünstigern zählen vor allem 
• Alkohol & Nikotin
• Schlaf- und Beruhigungsmittel
• Übergewicht
• Schlafen in Rückenlage

Alkohol und Nikotin Alkohol & Nikotin: Alkohol führt zu Muskelerschlaffung und setzt die Koordinationsfähigkeit des Gehirns herab. Dies führt zu einer Verengung der Luftwege und dadurch zum Schnarchen. Diese Wirkung hat auch Nikotin. Verzichten hilft: Rauchen Sie mindestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen nicht und trinken Sie während dieser Zeit auch keinen Alkohol. 

Schlaf- und Beruhigungsmittel: Bestimmte Medikamente, die auf Muskulatur oder Atemzentrum wirken, können Schnarchen fördern und sogar zu Atemstillständen führen. Daher unbedingt  Arzt über das Schnarchen informieren!

 

Verengen die Atemwege und führen so zum Schnarchen Übergewicht: Fetteinlagerungen verengen die Atemwege und führen so zum Schnarchen. Abhilfe schafft Abnehmen durch gezielte Ernährungsumstellung. Bis dahin erweitert eine Schnarchschiene den Rachenraum, indem sie den Unterkiefer etwas nach vorne zieht.

 

Schlafen in Rückenlage - Schnarchen Schlafen in Rückenlage: Die Rückenlage ist besonders schnarchförderlich, weil das Gaumensegel dabei zurückfällt. Besser: Bauch- oder Seitenlage und den Kopf um ca. 30 % höher lagern. Auch hier hilft eine Schnarchspange, die Geräusche abzustellen.

Neben den obigen Faktoren gibt es noch eine ganze Reihe anatomischer Schnarchförderer. Hierzu zählen ein unterentwickelter Unterkiefer, eine übergroße Zunge oder vergrößerte Rachen- oder Gaumenmandeln. Geholfen werden kann Betroffenen in diesen Fällen mit einer Operation.



Ein spezielles Schnarchband hilft bei Schnarchen aufgrund von Gewebeerschlaffung
Bei alten Menschen sind die Erschlaffung des Gewebes und eine verminderte Muskelspannung häufig schuld am Schnarchen. Begegnen kann man dem mit einem sogenannten Schnarchband. Das Schnarchband wird um Kinn und Scheitel gebunden und die Muskeln dabei, das Absinken des Unterkiefers zu verhindern. 

  1. Das elastische Anti-Schnarchband verhindert, dass der Unterkiefer im Schlaf nach hinten fällt. Es hilft, den Mund geschlossen zu halten, sodass der Schnarcher wieder natürlich durch die Nase atmet und die Mundschleimhaut nicht austrocknet.

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